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There are no translations available. FactsThe petitioner requests the German Parliament to establish a legal basis for the introduction of a "small donations electronic subsystem in data centers of regional banks in Germany." The suggested donation collection system will allow bank customers to collect small donations from the decimal point to promote regional cooperation with nonprofit organizations in their local bank branch. This is a small electronic donation system in the data centers of banks to set up a regular and automated collection process through which, unlike the existing possibilities of donation in the way of transfer or standing order, psychological barriers to be dismantled in donations. Opinion"The operation of a fund-raising system, as the petitioner proposed to require, according to the Federal Financial Supervisory Authority (BaFin), no special permission on the basis of the Banking Act (KWG) and there is the view of the BaFin, otherwise no evidence that the preparations and implementation of the proposed approach by the petitioner or other provisions of the Banking Act prudential regulations are important. However, could the petitioner excited statutory obligation to open the way for bank customers, in such a system to take part, a justification requiring intervention in constitutionally guaranteed commercial and entrepreneurial freedom (Art. 12 GG), and freedom of contract (see Article 2, paragraph 1 GG) of the banks and their data centers represent. Government intervention in constitutionally protected freedoms are permissible only if the interference pursues a legitimate aim and are proportionate to the means used to achieve this purpose. In the present case, the promotion of further donations represent the population for local community projects while a legitimate purpose. However, it must be remembered that even today many opportunities exist for citizens to support local charitable projects. The possibilities mentioned by the petitioner himself, to donate in the way of transfer or standing order is not only nationally operating profit organizations, but also at local level. The donations from citizens can thereby be set individually and include, as a rule, very small amounts. In addition, some banks already offer ample opportunity to donate some of savings income to charitable organizations. Exist on the part of the recipient organizations through donations, so far as appears, so far no calls for expansion of the existing ways to donate in the way proposed by the petitioner. As far as the existing facilities by the petitioner are nevertheless perceived as insufficient, he remains at liberty, banks and computer centers at local or regional level to address and encourage the adoption of his proposed automated procedure for donations purposes on a voluntary basis. The creation of a legal obligation to introduce such a procedure appears on the other hand is not appropriate. The commercial and entrepreneurial freedom and freedom of contract are central organizing principles of social market economy. State interference in these freedoms should fit into the existing regulatory framework and remain limited to a proportionate manner to what is strictly necessary. The regulatory functions of banks and their data centers are located in ensuring the supply of the citizens and entrepreneurs with financial resources. The establishment of fundraising systems, however, is not one of these tasks. The creation of a corresponding legal obligation is not therefore appropriate. Finally, it should be noted further that the introduction of the petitioner's proposed system, significant cost and administrative burden on the affected banks and their data centers is expected and it is not clear whether, and could be covered if necessary, as the costs incurred by the system generated more donations. " |
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Mikrospenden in Zeiten von Corona: Warum?
Written on Thursday, 30 April 2020 13:05 Read more...
Immer mehr Notrufe bei gleichzeitig sinkenden Spenden. Diese Einschätzung stammt von Christina Franzen, Sprecherin der Stiftung „Deutschland rundet auf“ und sie macht eine bittere Thematik offensichtlich, die, auch bei genauerem Hinsehen in ihrer Tragweite nur unzureichend erfasst werden kann: Arme Kinder leiden besonders unter Wirtschaftskrise und Eindämmungsmaßnahmen gegen Corona.
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Warum ich das Bank-Mikrospenden Gebrauchsmuster für 99 Cents an ein Unternehmen der Sparkassen Finanzgruppe verkauft habe
Written on Wednesday, 14 September 2016 09:09 Read more...
Da erinnert mich das Facebook-Team daran, mich an Vergangenes zu erinnern und dies auch noch öffentlich mitzuteilen. Ein Jahr soll das schon her sein? Und ja, am 01.09.2015 berichtete der Märkische Zeitungsverlag GmbH & Co. KG unter der Überschrift „Mikrospender für Girocents gesucht“ von ebendieser Suche nach potentiellen Spendern, wohlgemerkt im automatisierten Nachkomma-Bereich.
Als ich vor einigen Jahren, als Student der Sozialen Arbeit mit einer wissenschaftlich aufgearbeiteten Projektarbeit über elektronisch generierte Kleinstspenden noch selbst auf der Suche war (weniger nach Spendern als vielmehr nach aufgeschlossenen Vertretern im regionalen Bankensektor), schien die Zeit der kleinen und mikroskopisch kleinen Spenden noch nicht gekommen zu sein. Oft herangezogen und hier viefach zitiert ist demnach die offizielle Rückmeldung seitens eines Vertreters einer regionalen Kreissparkasse, hier um die Ecke, die wie folgt auf die Einreichung und Bewertungsanfrage bzgl. der Projektarbeit lautete:
"Mit unseren derzeitigen technischen Systemen lässt sich Ihre Idee nicht umsetzen. Es müssten daher zunächst aufwändige Subsysteme hergestellt werden, die neben der reinen Buchungsfunktion auch unseren strengen Sicherheitsanforderungen entsprechen müssen. Die damit verbundenen Kosten stünden dann aber in keinem sinnvollen Verhältnis zu dem erwarteten Spendenaufkommen."
Damals noch, vermutlich aufgrund studentischen Leichtsinns der naiven Annahme, solch ein „Subsystem“ könne sich doch leicht programmieren lassen (Excel?), gab ich mich mit einer ersten kritischen Rückmeldung oder vielmehr einer ersten Absage nicht recht zufrieden. Nichts ahnend, dass ein paar Jahre später auch der Sparkassenverband Baden-Württemberg in einer Stellungnahme die Idee der Mikrospenden „nicht weiterverfolgen“ wollte. Nun gibt es eine Vielzahl an Bundesländern und eine wesentlich größere Anzahl von regionalen Banken, entsprechenden Gremien, Dienstleistern in technologischen Bereichen oder Fragen des Marketings und der Kundenbindung. Aber für meine Projektarbeit und auch die Motivation, ein konkretes Spendenprojekt in Kooperation mit einer Bank und elektronischen Spenden zu fördern war eine Grenze des Machbaren erreicht.
Bis eben zu diesem denkwürdigen 01.09.2015, dem Tag an dem, wie aus dem „Nichts“ heraus, die Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen Mikrospender suchte.
Die Hintergründe hierzu waren rasch in Erfahrung gebracht: Im Auftrag des Rheinischen Sparkassen -und Giroverbandes (RSGV) entwickelte das Institut für Marketing & Kundenbindung der Sparkassen (S-IMK) ein Konzept zur Generierung von sog. "Cent-Spenden", betitelte dies originellerweise "Girocents" und hatte, auf Anfrage hin, von meiner vor Jahren veröffentlichten Projektarbeit zum Thema, dem Blog "Tagebuch eines Mikrospenders" oder auch den konkreten Anfragen bei einzelnen Sparkassen bzw. dem Sparkassenverband Baden-Württemberg nie etwas gehört oder gelesen.
In der Zwischenzeit war das technische Verfahren von mir in ein Gebrauchsmuster überführt worden mit dem Sinn und Zweck, die damaligen Gedanken zum Thema zu bündeln, zu verschriftlichen und gewissermaßen auch zu schützen. Aus fester Überzeugung, dass mit Spenden, seien diese auch noch so klein kein Geld verdient werden sollte überlegte ich mir, die vorhandenen Nutzungsrechte aus dem Gebrauchsmuster den Entwicklern von „Girocents“ zu übertragen, allerdings nicht kostenlos.
Die Frage, welcher Betrag in solch einem Zusammenhang angemessen ist (schließlich dokumentiert der Rheinische Sparkassen- und Giroverband, in dessen Auftrag das Spendensammelkonzept entwickelt wurde ein Geschäftsvolumen von über 154 Milliarden Euro) war rasch beantwortet. Ich wollte exakt 99 Cents und als symbolische, wenn auch verspätete Anerkennung meiner damaligen Projektarbeit einen entsprechenden Hinweis auf die studentische Arbeit seitens der Entwickler. Damit verbunden die Hoffnung, nun doch noch, nach Jahren der erfolglosen Versuche ein elektronisches Spenden-Sammelverfahren meiner Bank für Soziale Projekte in meiner Nähe nutzbar zu machen. Ob sich „Girocents“ aber bis nach Baden-Württemberg verbreitet bleibt derzeit ebenso vage wie bedingt wahrscheinlich. Immerhin liegt die Teilnehmerzahl (Stand 09/2016) bei über 11.000 Spendern, Tendenz steigend.
Weiterführende Informationen:
"Bankkunden spenden: Giro-Cents machen Hilfe möglich"
Von: disch