Das erste Kreditinstitut, das sich mit dem Gedanken der regelmäßigen Spenden vertraut gemacht hat und außerdem das Erste, das in seiner Absage etwas konkreter wurde (wenn auch auf sehr abstrakte Art und Weise).
Auf die Kreissparkasse geht insbesondere das fehlende Subsystem zurück, das inzwischen heiß begehrte Stück High-Tech hier im Büro.
Dabei hat alles so vielversprechend begonnen, mit einem Rückruf aus der Filiale auf der Ebene "Ideen-Abteilung". Hier leuchtete der Gedanke der Förderung des Jugendtreffs innerhalb weniger Minuten ein und die Anfrage klettert daraufhin bis in die Abteilung des Marketing-Vorstands. Immerhin.
Von dort dann auch die schriftliche Absage, Zitat:
"Mit unseren derzeitigen technischen Systemen lässt sich die Idee nicht umsetzen. Es müssten daher zunächst aufwändige Subsysteme hergestellt werden, die neben der reinen Buchungsfunktion auch unseren strengen Sicherheitsanforderungen entsprechen müssen.Die damit verbundenen Kosten stünden dann aber in keinem sinnvollen Verhältnis zu dem erwarteten Spendenaufkommen."
So wurde das Subsystem geboren.
Da ich natürlich bereit bin, für eine Modellphase bzw. einen Testeinsatz des Verfahrens auch zu bezahlen (schließlich möchte ICH ja etwas von meiner Bank und nicht - wie üblich - meine Bank etwas von mir), schloss sich meine Anfrage an, wie hoch denn die Kosten für einen Service dieser Art angesetzt werden.
Die Antwort erfolgte via E-Mail vom 30 März 2010 aus der Ideen-Abteilung, wo auch die anfallenden Kosten für den Einsatz des Verfahrens (lt. eigener Aussage) detailliert ermittelt wurden:
Hallo,
ich kann gut nachvollziehen, dass für Sie die Rechercheergebnisse von großer Bedeutung sind.
Da es sich hierbei allerdings um hausinterne Daten handelt, darf ich Ihnen diese aus datenschutzrechtlichen Gründen leider nicht weiterleiten.
Ich wünsche Ihnen dennoch weiterhin viel Erfolg mit Ihrem Mikrospendenprojekt und hoffe, dass es Ihnen gelingt, das Projekt umzusetzen.
Viele Grüße
Schade, mit diesem Schreiben war Ende der Konversation. Wie bitte soll denn jemand einen Sponsor für ein Projekt finden, dessen Kosten zwar ermittelt werden aber unter "Verschluss" bleiben? Zurückgeblieben sind lebhafte Erinnerungen an einige Wochen Bearbeitungszeit, in denen ich tatsächlich manchmal dachte das es klappen könnte und vor allem:
Das kleine Subsystem.