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Status B. Angefragte Bank.

 

Das Konzept wurde mit dem Bürgermeister der Stadt Markdorf besprochen mit der Bitte, es an die Banken im Bodenseekreis weiterzuleiten. Demnach steht die Volksbank eG, Niederlassung Markdorf bis dato stellvertretend für die "Banken im Bodenseekreis".

 

Seit dem Gespräch in Markdorf sind einige Monate vergangen. Gehört habe ich bis dato weder etwas vom Bürgermeister der Stadt noch von irgendeiner Bank im Bodenseekreis. Das mag nichts Schlechtes bedeuten, zumal ja auch das Rechenzentrum der Raiffeisenbank Vorallgäu eG, Niederlassung Bodnegg, seit Monaten kalkuliert und rechnet (aber das macht es ja ohnehin jeden Tag).

 

Und überhaupt: Ist das Rechenzentrum der Volksbank eG und der Raiffeisenbank Vorallgäu eG nicht sogar identisch oder kennt man sich hier nicht? Ich habe, ehrlich gesagt, keine Ahnung (woher auch?) und möchte eigentlich nur das Subsystem.

Zugegeben, Status C greift hier etwas voraus, denn eine schriftliche Absage liegt noch nicht vor.

 

Eigentlich resultiert insgesamt wenig Greifbares aus dem Kontakt zur Raiffeisenbank Vorallgäu eG.

 

Die Anfrage erfolgte über die Gemeinde Bodnegg (dem Heimatort des Jugendtreffs), von wo aus mir auch die erste Reaktion der Bank via E-Mail vom

30. Juni 2010 mitgeteilt wurde, Zitat:

 

Von der Raiffeisenbank Bodnegg habe ich die telefonische Rückmeldung erhalten, dass sie und das Rechenzentrum die Idee für gut halten, aber eine Umsetzung momentan nicht möglich ist.


Das Rechenzentrum der Raiba will sich aber darum kümmern.

 

Gruß aus Bodnegg

 

Stand heute, 18. September 2010:

 

Das Rechenzentrum kümmert sich wohl immer noch irgendwie darum, denn ich habe nie mehr etwas von der Bank gehört. Aus diesem Grund zunächst Status C. Gerne demnächst höher.

Das erste Kreditinstitut, das sich mit dem Gedanken der regelmäßigen Spenden vertraut gemacht hat und außerdem das Erste, das in seiner Absage etwas konkreter wurde (wenn auch auf sehr abstrakte Art und Weise).

 

Auf die Kreissparkasse geht insbesondere das fehlende Subsystem zurück, das inzwischen heiß begehrte Stück High-Tech hier im Büro.

 

Dabei hat alles so vielversprechend begonnen, mit einem Rückruf aus der Filiale auf der Ebene "Ideen-Abteilung". Hier leuchtete der Gedanke der Förderung des Jugendtreffs innerhalb weniger Minuten ein und die Anfrage klettert daraufhin bis in die Abteilung des Marketing-Vorstands. Immerhin.

 

Von dort dann auch die schriftliche Absage, Zitat:

 

"Mit unseren derzeitigen technischen Systemen lässt sich die Idee nicht umsetzen. Es müssten daher zunächst aufwändige Subsysteme hergestellt werden, die neben der reinen Buchungsfunktion auch unseren strengen Sicherheitsanforderungen entsprechen müssen.Die damit verbundenen Kosten stünden dann aber in keinem sinnvollen Verhältnis zu dem erwarteten Spendenaufkommen."

 

So wurde das Subsystem geboren.

 

Da ich natürlich bereit bin, für eine Modellphase bzw. einen Testeinsatz des Verfahrens auch zu bezahlen (schließlich möchte ICH ja etwas von meiner Bank und nicht - wie üblich - meine Bank etwas von mir), schloss sich meine Anfrage an, wie hoch denn die Kosten für einen Service dieser Art angesetzt werden.

 

Die Antwort erfolgte via E-Mail vom 30 März 2010 aus der Ideen-Abteilung, wo auch die anfallenden Kosten für den Einsatz des Verfahrens (lt. eigener Aussage) detailliert ermittelt wurden:

 

Hallo,


ich kann gut nachvollziehen, dass für Sie die Rechercheergebnisse von großer Bedeutung sind.


Da es sich hierbei allerdings um hausinterne Daten handelt, darf ich Ihnen diese aus datenschutzrechtlichen Gründen leider nicht weiterleiten.


Ich wünsche Ihnen dennoch weiterhin viel Erfolg mit Ihrem Mikrospendenprojekt und hoffe, dass es Ihnen gelingt, das Projekt umzusetzen.


Viele Grüße

 

Schade, mit diesem Schreiben war Ende der Konversation. Wie bitte soll denn jemand einen Sponsor für ein Projekt finden, dessen Kosten zwar ermittelt werden aber unter "Verschluss" bleiben? Zurückgeblieben sind lebhafte Erinnerungen an einige Wochen Bearbeitungszeit, in denen ich tatsächlich manchmal dachte das es klappen könnte und vor allem:

 

Das kleine Subsystem.

Zusendung meiner Kundenanfrage an die Filiale. Rückruf meiner Ansprechpartnerin mit abschließender Vereinbarung: "Ich werde mal schauen, wer sich hier im Haus mit so etwas auskennt".

 

Rückruf des Filialleiters. Der Gedanke des regionalen Spendens findet Gefallen und die Anfrage wird direkt nach Frankfurt durchgereicht.

 

13 Juli 2010:

 

Nachdem ich nicht mit einer absehbaren Reaktion aus Frankfurt rechne schlage ich der Filiale vor, das ganze Projekt bzgl. Umfang und Aufwand "schmal" zu halten und mir als Einzelperson den Service für eine Testphase einzurichten. Am selben Tag die Rückmeldung aus der Filiale via E-Mail:

 

Hallo,


in der Filiale kann ich das nicht darstellen, da wir hier kein Programm dafür haben. d.h. Sie können ein Sparkonto eröffnen unter Ihrem Namen, und die Buchungen selbst vornehmen.

Wir können gerne telefonieren. Bin ab 14.oo Uhr erreichbar bis ca 18.00 Uhr.


Für Fragen stehe ich Ihnen am Montag, Dienstag u. Donnerstag zur Verfügung.


Viele Grüße

 


Endgültige, telefonische Absage dann wieder über die Filiale in Ravensburg. Die Begründung habe ich, ehrlich gesagt, nicht ganz verstanden und war nicht wenig enttäuscht. Das ca. 5-minütige Gespräch war insgesamt etwas diffus und wenig konkret. Die Akte "Deutsche Bank und regionale Mikrospenden" habe ich dennoch dann erstmal ganz unten im Stapel verstaut.

 

Fortsetzung folgt vielleicht.

Revolution und Bett gehören für mich zusammen und das nicht erst seit der sexuellen Revolution, die ohne Betten nur unbequem vonstatten gegangen wäre. Die Nacht vor der französischen Revolution wurde weitestgehend in Betten verbracht.

Als ich neulich von einer Bekannten gehört habe, dass sich offenbar die deutschen „Schwerreichen“ noch zurückhaltend zeigen wenn es darum geht, gleich ganze (z.T. mehrstellige) Millionenbeträge zu spenden war ich ehrlich gesagt nicht weiter beunruhigt und habe erstmal Kaffee aufgesetzt.

Immer mal wieder werde ich auf die verschachtelte und dank der in ihr angewandten zirkulären Argumentationstechniken fast schon lehrbuchhafte Wikipedia-Mikrospenden-Kleinstspenden-Diskussion angesprochen.

In den letzten Tagen haben mich mehrere Menschen telefonisch, via Mail, Facebook und Twitter und in zahlreichen persönlichen Gesprächen im Stadtgarten darauf aufmerksam gemacht, dass hier im Blog der Eindruck entstehen könnte, ich wäre Banken gegenüber geradezu "feindselig" eingestellt. Dem ist nicht so, ich bin sogar selbst Kunde einer Bank.

Gerade eben wurde ich gefragt, warum ich Dr. Josef Ackermann einen Brief schreibe. Die erste Teilantwort liegt auf der Hand: Seine E-Mail Adresse ist mir nicht bekannt und nein, nicht jeder Mensch ist bei Facebook aktiv.

Sehr geehrter Herr Dr. Ackermann,

 

mit großem Interesse habe ich das Buch "Josef Ackermann und die Deutsche Bank - Anatomie eines Aufstiegs" von Erik Nolmans gelesen.

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