Das sich regional angesiedelte Banken wie selbstverständlich auch in verschiedenen Feldern sozialer Arbeit bewegen und hier auch ihre Rolle als „Verteilungsinstitutionen“ unterschiedlich stark engagiert wahrnehmen weiß inzwischen jedes Kind. Und auch die eingängigen Statements, wie z.B. "Werte schaffen Werte" dringen durch und verweisen für mich auf eine gesuchte Nähe von "Banking" und sozialer Arbeit. Wächst vielleicht doch noch zusammen, was einst nahezu undenkbar erschien?
Neuerdings scheint es Menschen ein persönliches Anliegen zu sein, den bevorstehenden Tod der Bankfiliale zu prognostizieren. Eher gemäßigte Töne sprechen parallel, wenn auch nicht gleich in Form eines „Abgesangs“ , dann aber zumindest von einer Transformation in eine wie auch immer geartete „Science-Fiction“-Filialversion, in der Ledersofas (bzw. Lounge-Inventar allgemein) und elektromatische Touch-Vorrichtungen eine wesentliche Rolle spielen. Ich höre es klingen: Hinter den Türen der Filialen – der Muff von jeder Menge Jahren.
Äußerungen von Niklas Luhmann zum Thema Mikrospenden in Kooperation mit Kreditinstituten gibt es nicht. Dagegen existieren seinerseits eine Fülle von Aussagen, die sich auf den Aspekt des Vertrauens beziehen und der Frage nachgehen, ob und ggf. wie Aufrichtigkeit kommuniziert werden kann. Wie lässt sich nun Vertrauen und Spenden bzw. Vertrauen und Banken näher in Beziehung setzen?
Immer mal wieder stelle ich mir die Frage, warum ich denn eigentlich (immer noch) über ein Subsystem im Zentralrechner meiner Bank nachdenke, wo es doch für gemeinnützige Organisationen bereits bestehende Web-Fundraisingportale, wie z.B. Bildungsspender.de gibt. Zunächst mag es nahe liegen, nun endlich das Subsystem Subsystem sein zu lassen, den Jugendtreff zu einem Bildungsspender-Projekt zu machen und damit meine Bank bzw. deren Rechenzentrum nicht weiter mit Fragen bzgl. einer möglichen, zentralregionalen Mikrospenden-Distributionslösung zu behelligen.
In Kassel erinnern derzeit 6947 von ursprünglich 7000 Bäumen an das Werk von Beuys, der dieses Jahr 90 Jahre alt geworden wäre. Ich frage mich, wie Menschen auf ihn und sein u.a. ökologisch motiviertes Ansinnen und wie er selbst sagt, sein „Unternehmen“ reagiert hätten, wäre der Preis für eine Beteiligung damals ein anderer gewesen als 500 DM (255 Euro).
"Wenn es in der Evolution der Verbreitungsmedien durchgehende Trends gibt, die mit der Erfindung der Schrift beginnen und in den modernen elektronischen Medien ihren Abschluß finden, dann sind es [...] der Trend von hierarchischer zu heterarchischer Ordnung und der Verzicht auf räumliche Integration gesellschaftlicher Operationen." (Niklas Luhmann, Die Gesellschaft der Gesellschaft: S. 312)
Ca. 84 Millionen Euro hat die FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken 2009 gespendet. Diese Zahl geht aus dem Bericht über das gesellschaftliche Engagement des genossenschaftlichen FinanzVerbundes hervor. Und wer würde in diesem Zusammenhang die Seriosität von Ulrich Wickert, der die genossenschaftliche Idee patenschaftlich kommuniziert, ernsthaft bezweifeln wollen? Eben.
Smallest donations also stick in a time of automation, such as chewing gum in certain transactions. This lesson I learned during the last days, in which I included 4 U.S. publications, the traces of automated micro-donation operations, was able to get to know you better. And I wonder: Can micro-bank donations, perhaps the close connection between the transaction and donation loosen these decouple from each other? Must keep my bank because what is seemingly at the mercy together? And here is really no mention of a barren, boring and predictable Donation standing order ...
Es ist schon irgendwie spannend mit dem Zufall: Von vielen Seiten versucht man ihn systematisch einzugrenzen, so z.B. seitens der Mathematik, Philosophie, Physik, Psychologie oder auch der Soziologie. Ich meine mich zu erinnern, sogar in Bezug auf das Bankwesen schon einmal dem Zufall nahe stehende Begriffe wie „wetten“, „zocken“, „spielen“ gehört zu haben und würde als Befürworter der elektronischen Bank-Mikrospende nun auch in meiner Rolle als Kunde gerne etwas mehr „Zufälligkeiten“ in meinen Finanztransaktionen verwirklichen können.
Und genau aus diesem Grunde stehe ich neueren Kleinstspendendiensten, wie dem (auch aus akutem Mangel an Alternativen) öfter mal hier erwähnten Swipegood aus Frisco etwas skeptisch gegenüber. Dabei stellt sich, ganz nebenbei, eine recht interessante Frage: Warum laufen die von Swipegood vorgeschlagenen Kleinstspenden, die in Verbindung mit (täglichen) Einkäufen und der Credit- oder Debitcard gesammelt werden sollen nicht gleich über die Kreditkartenunternehmen?